Transfer geplatzt: Piero Hincapié lehnt Angebot von Arsenal ab – „Ich werde bei Bayer Leverkusen dringender gebraucht“

Transfer geplatzt: Piero Hincapié lehnt Angebot von Arsenal ab – „Ich werde bei Bayer Leverkusen dringender gebraucht“
29. August 2025

In einer überraschenden Wendung hat Piero Hincapié offiziell einen Wechsel zum FC Arsenal abgelehnt, obwohl das Premier-League-Team bereits ein weit fortgeschrittenes Angebot unterbreitet hatte. Der ecuadorianische Innenverteidiger entschied sich stattdessen für einen Verbleib bei Bayer Leverkusen, da er sich dort aktuell als unverzichtbar ansieht – insbesondere im Hinblick auf die Ambitionen des Bundesligisten in der laufenden Saison.

Transfer scheitert in letzter Minute

Quellen aus dem Umfeld der Verhandlungen bestätigen, dass Arsenal eine mündliche Einigung mit Leverkusen erzielt hatte und bereit war, rund 40 Millionen Pfund für den vielseitigen Innenverteidiger zu zahlen. Doch obwohl sich beide Klubs in den finalen Gesprächen befanden, war es letztlich der Spieler selbst, der dem Transfer einen Riegel vorschob.

„In diesem Moment habe ich das Gefühl, dass ich bei Leverkusen dringender gebraucht werde als irgendwo sonst“, soll Hincapié seinem Umfeld mitgeteilt haben. „Wir haben hier etwas Starkes aufgebaut, und ich möchte ein Teil dieses Projekts bleiben, wenn wir um weitere Titel kämpfen.“

Arsenal muss weitersuchen

Arsenal war dringend auf der Suche nach Verstärkung in der Defensive, vor allem nach Verletzungen von Gabriel Magalhães und angesichts der fehlenden Tiefe im Kader. Der 23-jährige Hincapié galt als Wunschlösung, insbesondere wegen seiner Flexibilität – er kann sowohl als linker Innenverteidiger als auch als Außenverteidiger agieren, was perfekt zu Mikel Artetas System passt.

Trotz attraktiver finanzieller und sportlicher Argumente bleibt den „Gunners“ nun nur noch wenig Zeit, um eine Alternative zu finden, da das Transferfenster in wenigen Tagen schließt.

Darum entschied sich Hincapié für den Verbleib

Die Entscheidung des Verteidigers zeigt eine wachsende Loyalität und ein klares Bekenntnis zu Xabi Alonsos Projekt bei Bayer Leverkusen. Der Klub will seinen Bundesliga-Titel verteidigen und in der Champions League weit kommen – mit Hincapié als zentralem Bestandteil dieser Mission.

Der Ecuadorianer war bereits in der vergangenen, historischen Meistersaison ein Leistungsträger. In Alonsos System bringt er neben defensiver Aggressivität auch Spielaufbau und Balance ins Team. Da Leverkusen laut Berichten keinen Verkaufsdruck verspürte und der Spieler mit seiner Rolle zufrieden ist, war der Verbleib letztlich logisch.

„Piero ist ein wichtiger Führungsspieler – auf und neben dem Platz“, sagte Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes. „Wir haben ihn zu keiner Zeit gedrängt, den Verein zu verlassen. Es freut uns, dass er unsere Ziele teilt.“

Wie geht es weiter für Hincapié und Arsenal?

Hincapié bleibt nun mindestens bis zum Ende der Saison 2025/26 bei Bayer Leverkusen, mit Blick auf weitere Titel und die Möglichkeit, seinen Marktwert bis zum nächsten Sommer weiter zu steigern. Arsenal hingegen wird sich nun anderen Defensivzielen zuwenden – Scouts sollen bereits Spieler in Frankreich, Italien und Portugal beobachten.


Zusammenfassung

  • Spieler: Piero Hincapié
  • Aktueller Verein: Bayer Leverkusen
  • Interessierter Verein: Arsenal FC
  • Angebotene Ablöse: ca. 40 Millionen Pfund
  • Ergebnis: Transfer vom Spieler abgelehnt
  • Begründung: Hincapié sieht sich bei Leverkusen als wichtiger und möchte unter Xabi Alonso weitermachen

Fazit

In einem Transfermarkt, in dem Spieler zunehmend das letzte Wort haben, ist Piero Hincapiés Entscheidung bemerkenswert – nicht wegen Geld oder Prestige, sondern aufgrund von Loyalität und Überzeugung in ein langfristiges Projekt. Während Arsenal mit leeren Händen dasteht, kann Leverkusen diesen Verbleib als wichtigen Sieg feiern.

Weitere Updates folgen, während Arsenal fieberhaft nach einer Alternative sucht – das Transferfenster schließt bald.

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